Private Krankenversicherung Osteopathie

Die Osteopathie zählt zur Alternativmedizin und beschreibt die Gesamtheit der Behandlungskonzepte, die der Therapeut manuell umsetzt. Dabei wird auf die Gabe von Medikamenten verzichtet. Private Krankenversicherungen (PKV) sind in der Regel bereit, osteopathische Behandlungen zu übernehmen. Die Voraussetzung ist allerdings, dass der Vertrag auch den Bereich „Alternativmedizin“ abdeckt. Sollte das nicht der Fall sein, so können Sie bei den meisten privaten Krankenversicherungen eine passende Zusatz-Police mit Osteopathie als Leistung ordern.

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Was unter der Leistung Osteopathie in der privaten Krankenversicherung verstanden wird

Wenn der Leistungskatalog Ihrer privaten Krankenversicherung „alternative Medizin“ enthält, dann umfasst das auch die Therapie im Rahmen der Osteopathie. Hierbei kann der praktizierende Heiler durch das Auflegen seiner Hände Störungen am Bewegungsapparat sowie Fehlfunktionen und Erkrankungen im Inneren erkennen. Die Heilmethode zieht darauf ab, dass der Körper mit seiner Erkrankung als Ganzes angesehen wird und nicht nur das Leiden an sich. Ziel ist, die Selbstheilung zu stärken und so stark zu stimulieren, dass eine Genesung zu erwarten ist.

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Wann die private Krankenversicherung die Kosten für Osteopathie übernimmt

Die private Krankenversicherung rechnet die osteopathische Behandlung nach der Heilpraktiker-Gebührenordnung ab. Die Versicherung übernimmt die Kosten nur dann, wenn Sie von einem Schulmediziner mit entsprechender osteopathischer Zusatzqualifikation oder einem Heilpraktiker mit einschlägigem Fachwissen behandelt wurden. Die PKV übernimmt hingegen keine Kosten, wenn Sie von einem Osteopathen behandelt wurden, der keines von den beiden genannten Qualifikationen hat.

Welche Kosten die private Krankenversicherung für die Osteopathie übernimmt

Wenn der Therapeut ein Heilpraktiker ist, der exakt nach seiner Gebührenordnung abrechnet, dann übernimmt die private Krankenversicherung in der Regel 100 % der Behandlungkosten. Einige Therapeuten verlangen jedoch höhere Entgelte für die Osteopathie, vor allem wenn sie in ein größeres Behandlungskonzept eingebunden ist. Den zusätzlichen Beitrag zahlen die meisten privaten Krankenversicherung aber nicht. Die Differenz zwischen Heilpraktiker-Gebührenordnung und dem tatsächlichen Rechnungbetrag muss der Versicherte tragen.

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Manche privaten Krankenversicherungen nur anteilige Kostenübernahme für die Osteopathie

Für den Bereich Osteopathie gibt es in einigen Tarifen der privaten Krankenversicherung nur eine anteilige Übernahme der Kosten. Das ist immer dann der Fall, wenn die monatlichen Prämien für die Versicherung sehr gering sind. In diesem Fall kann es aber sinnvoll sein, eine Zusatzversicherung zu buchen. Eine solche Strategie ist auch oft günstiger als in einen teureren Tarif zu wechseln.

Bei der Osteopathie müssen Privatversicherte in Vorleistung treten

In den privaten Krankenversicherungen ist es üblich, dass der Versicherte in Vorleistung treten muss, wenn die Vorleistung zumutbar ist. Eine osteopathische Behandlung kostet zwischen 60 und 130 Euro und ist demnach zumutbar. Daher muss der Versicherte die Rechnung aus eigener Tasche begleichen. Anschließend bekommt er eine Erstattung von der Versicherung.

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